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Ruth Rudolph / Pixelio.de

Weihnachtsmann mit Rute - Was läuft da falsch?

Kennen Sie den Werbespot, in dem das Christkind werbewirksam vom Weihnachtsmann „geschlagen“ wird? Frühere Traditionen und Werte werden gewinnbringend ausgeschlachtet. Hauptsache die Verkaufszahlen stimmen. Schrille Nacht, eilige Nacht, alles rennt, keiner lacht …so oder ähnlich würde Joseph Mohr heutzutage den Text für das allseits bekannte Weihnachtslied texten. Was früher die stillste Zeit im Jahr war, ist heute die schrillste und hektischste Zeit.

Frühere Bräuche verlieren zunehmend an Wichtigkeit

Frühere Bräuche – z.B gemeinsam beim Adventkranz sitzen, ein paar besinnliche Lieder singen und Kekserl essen – werden immer weniger gelebt. Heute tobt der Advent. „Eigentlich freue ich mich ja auf Weihnachten, aber alles artet in Stress aus. Was braucht die Oma? Was soll ich meinen Kindern schenken? Wie belohne ich meine Kunden / Mitarbeiter für ihre Treue?“, ist immer öfter zu hören. Viele erzählen, dass sie sich Silvester- und Weihnachtsfeiern am liebsten wegwünschen würden, da sie diese oft nur mehr als Stress und übertriebene „Sauforgien“ erleben. Nicht ohne Grund berichten Ärzte, Therapeuten und Lebensberater, dass gerade die stille Zeit die höchste Gefahr für Burnout und Ausgebrannt-sein birgt.

Menschen fehlt die Zeit der „inneren“ Ruhe

In der Adventzeit wächst oft eine innere Sehnsucht nach Frieden und Erlösung. Aber viele erreicht die Kirche nicht mehr. Und doch hat jeder tief in seinem Inneren Sehnsucht nach Gott. Wo findet man heute noch Plätze der Ruhe und Besinnung? Es muss kein fernöstlicher Tempel sein. Eine halbe Stunde in einem ruhigen Kirchenraum verweilen, kann sehr entstressend wirken.

Klöster haben nicht nur in der Weihnachtszeit hohen Zulauf

Immer öfter ziehen sich Menschen in Klöster zurück, um dort Stille und Ruhe zu finden. Egal ob man das schön restaurierte kleine Kapuzinerkloster in Irdning (www.kapuziner.org), das St. Antoniuskloster in Grein (http://haus-st-antonius.npage.at) oder einen anderen Ort der Stille wählt, haben Sie auch schon einmal daran gedacht, der Weihnachts- oder Silvesterhektik zu entfliehen?

Die äußere schrille Zeit kann auch wieder zur inneren stillen Zeit werden

Lassen Sie sich nicht mehr von der hektischen Adventzeit, von dem Kitsch, Trubel und den Hetzjagden durch volle Läden gefangen nehmen! Wenn Sie es schaffen, sich wieder auf das Ursprüngliche dieser stillen Zeit, die Vorbereitung auf die Geburt Christi zu besinnen, dann bekommt die Weihnachtszeit wieder ihren anfänglichen Sinn. Sie müssen dann nicht „Schrille Nacht, eilige Nacht“ singen, sondern am heiligen Abend voller Inbrunst eines der schönsten Lieder, das für diese Zeit komponiert wurde, singen: Stille Nacht, heilige Nacht…

Hier noch einige Gedanken für die Feiertage:

☺ Was wäre wenn Sie anstelle der Fertigpizza gemeinsam mit den Kindern etwas kochen?

☺ Denken Sie daran, was Ihre Großeltern oder Eltern mit Ihnen in der Adventzeit unternommen haben?

☺ Machen Sie einen Spaziergang in der (hoffentlich) verschneiten Landschaft.

☺ Gestalten Sie einige Abende am Christbaum und lassen Sie den Fernseher ausgeschaltet.

☺ Gestalten Sie Ihre Freizeit mit Dingen, die Ihnen Freude bereiten.

☺ Gönnen Sie sich ein interessantes neues Buch oder schreiben Sie einfach wieder einmal jemandem, den Sie mögen, einen Brief!

☺ Laden Sie die Kinder oder Enkel dazu ein, gemeinsam etwas zu basteln.

☺ Hören Sie gemeinsam schöne Musik bei Kerzenschein.

☺ Halten Sie Rückschau auf das was war und fühlen Sie in sich hinein, was Sie sich von den kommenden Monaten erhoffen.

☺ Machen Sie mit Ihren Lieben eine Kripperlreise ins Salzkammergut (Ebensee, Kirchham…)

Im nächsten Blog erfahren Sie vom Zeittherapeuten, wie Sie Ziele besser ereichen. Dies bringt Ihnen neben Zeitgewinn mehr Erfolg und Wohlbefinden im Geschäfts- und Privatleben.

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