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Männer sind zunehmend damit konfrontiert, dass sie bereits in jungen Jahren mit Überlastungssymptomen zu kämpfen haben. Meist ist es ein verzweifelter Hilferuf des Körpers, der mit Schmerzen auf sich aufmerksam macht. Leider sind es immer noch viel zu viele, die dann auf Medikamente zurückgreifen, anstatt sich mit der „Schieflage in ihrem Leben“ auseinanderzusetzen. Sie haben einfach Angst vor Beratern.

Zunehmender Leistungsdruck führt (besonders bei jungen Führungskräften) zu Dauerstress und der Körper reagiert auf die täglichen Überforderungen. Grundsätzlich sorgt dieser selbst dafür, dass er sich gesund hält. Wenn er aber längere Zeit nicht das bekommt, was ihm gut tut, dann zeigt er das mit verschiedenen Symptomen.  Ärzte finden bei derlei Beschwerden oft keine organische Ursache oder haben einfach keine Zeit, sich um ihre Patienten intensiv zu kümmern. Statistisch gesehen habe sie für jeden Menschen nur sieben Minuten Zeit und dadurch gar keine Möglichkeit auf die Hintergründe der Beschwerden einzugehen. Sie verschreiben dann Medikamente, die oftmals auch kurzfristig eine Besserung bringen. Leider führt dies langfristig zu Abgängigkeiten und möglicherweise schädlichen Nebenwirkungen, besonders dann, wenn die Menge dauernd erhöht werden muss, um die Wirkung zu gewährleisten. Der Grund liegt darin, dass die Ursachen der Beschwerden nicht erkannt werden.

Begleitung wirkt wie ein Medikament

 Es gibt einfache Lösungswege um die „Sprache des Körpers“ verstehen zu lernen. Hilfreich dazu sind Gespräche mit einem Berater, der in diesem Bereich eine fundierte Ausbildung vorweisen kann. Seine Aufgabe ist es, Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, damit Betroffene sich selber besser kennenlernen können. Wesentlicher Bestandteil der Selbstreflexion ist – neben einer intensiven Selbstbeobachtung – die Stärkung von Grundgefühlen wie Zuversicht, Gelassenheit, Vertrauen und innere Ruhe. Bereits nach einigen Wochen sehen die Leidgeplagten ihre Beschwerden mit anderen Augen. Sie merken, dass die Symptome eine gewisse Funktion haben und irgendwie nützlich sind. Sie lernen, diese als „Wächter“ zu erkennen, die ihnen helfen wollen, belastende Verhaltensmuster zu verändern. Es ist oft erstaunlich zu erleben, wie Betroffene bereits nach wenigen Wochen von einer deutlichen Besserung der Beschwerden und Steigerung ihres Wohlbefindens berichten. Als angenehmer Nebeneffekt können Betroffene auch nach und nach die Medikamente reduzieren oder vollkommen absetzen.